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30 September 2020 Die Zwergspinne Erigone dentosa (Araneae: Linyphiidae) neu für Deutschland
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Abstract

Die amerikanische Zwergspinne Erigone dentosa O. Pickard-Cambridge, 1894, wurde in einer Gärtnerei in der Altstadt von Zeitz (Sachsen-Anhalt) gefunden. Dabei handelt es sich um den Erstnachweis dieser Spezies für die Fauna Deutschlands. Der Autor beobachtet die Spinnenfauna dieses Gartenbaubetriebes durch unregelmäßige Probennahmen seit etwa 20 Jahren. Erigone dentosa wurde erstmals im Februar 2020 per Handfang nachgewiesen, bis September erhöhte sich die Zahl auf insgesamt 12 Exemplare. Es ist nicht bekannt, auf welchem Weg diese Spinnenart die Gärtnerei erreichte. Unter den nachgewiesenen 68 Spinnen- und drei Weberknechtarten gelten sieben als Neozoa.

Sammelexkursionen erfolgten seit mehr als 20 Jahren in Gartenbetrieben im Wohnumfeld des Verfassers. Ziel war es, das Artenspektrum der Webspinnen, Weberknechte und Pseudoskorpione einer Gärtnerei inmitten der Altstadt von Zeitz zu erfassen. Gartenbetriebe und Gartencenter gelten als Ankunfts- und Verteilungszentren für nicht-einheimische Arachniden (Kielhorn & Rödel 2011, Reiser 2013, Nentwig 2015, Hänggi & Straub 2016, Unruh 2016). Der Wirtschaftszweig „Gärtnereibetrieb mit Freianlage, Warmund Kalthaus“ist seit etwa drei Jahrzehnten im Niedergang begriffen. Gab es im vergangenen Jahrhundert allein in der Kleinstadt Zeitz fünf Gärtnereien mit sehr breitem Spartenangebot, existiert aktuell nur noch die Gärtnerei „Blumen-Pitzschler“(Unruh 2016). Dabei lag die besondere Aufmerksamkeit auf Arten, die unter den Spinnen als Neozoa gelten. Bei diesen Untersuchungen konnten in den letzten Jahren z. B. Parasteatoda tabulata (Levi, 1980), Uloborus plumipes Lucas, 1846 (Erstnachweis für Sachsen-Anhalt durch Kielhorn 2011) und der Pseudoskorpion Chthonius ischnocheles (Hermann, 1804) dokumentiert werden. Eine erneute Beprobung im Kalthaus des Gartenbetriebes war zur Fortsetzung der Begehungen, die zeitlich keinem Schema folgen, im Winter/ Frühling 2020 vorgesehen. Mit dem Nachweis von Erigone dentosa O. Pickard-Cambridge, 1894, nebst anderen Spinnen, die mittlerweile als Kosmopoliten zu den nicht heimischen Arten zu zählen sind (z. B. Mermessus trilobatus (Emerton, 1882), Ostearius melanopygius (O. Pickard-Cambridge, 1880), Uloborus plumipes Lucas, 1846)) wird erneut bestätigt, dass Gärtnereien als Lebensraum von Neuankömmlingen unter den Wirbellosen dienen können.

Material und Methode

Innerhalb der Gewächshaus-Vegetation der Gärtnerei wurden am 29. Feb. 2020 die Vogelmiere-Glanzkraut-Dominanzbestände unterhalb von Arbeits- und Stellflächen der Pflanzenkulturen gesiebt und abgesucht, weiterhin „verwahrloste“Flächen wie Foliendeponie, Tonscherben, verrottendes Material (Abb. 1). Dabei gelang der Erstnachweis von Erigone dentosa. Erneute Nachsuchen am 9. und 11. Mrz. 2020 blieben erfolglos. Um zu klären, ob E. dentosa einen Habitatwechsel aus den geschützten Lagen der Gewächshäuser in die angrenzenden Offenbereiche der Gärtnerei vollzieht, wurden 10 Bodenfallen mit 3%iger Formol-Lösung inner- und außerhalb der Kalthäuser ausgebracht. In der Zeit vom 24. bis 30. Apr. und zwischen 7. und 11. Mai 2020 wurden die Fanggefäße (lichte Weite 7 cm) im Gewächshaus und im Außenbereich eingegraben. Der erste Fundort (Kalthaus, Abb. 1) wurde mit fünf Fallen, eine Sonderkultur unter Folie (Kalthaus) mit zwei und der Außenbereich (Grünland und randlich der Freilandkultur, Abb. 2 und 3) mit drei Fallen bestückt. Am 14. Sep. 2020 wurden zwei Stunden lang Handaufsammlungen an dichten Pflanzenbeständen von Aufrechtem Glaskraut (Parietaria officinalis) und Schöllkraut (Chelidonium majus) sowie Siebfänge von Pflanzen nebst Wurzeln durchgeführt.

Für die Bestimmung der Spinnen und Weberknechte mittels Binokular (SM Technival 2) fand außer der Literatur (Grimm 1985, 1986, Heimer & Nentwig 1991, Martens 1978, Nentwig et al. 2020, Roberts 1985, 1987, 1993, 1995, Wiehle 1960) die Vergleichssammlung des Verfassers Verwendung.

Abb. 1:

Erster Fundort von Erigone dentosa für Deutschland im Kalthaus der Gärtnerei Pitzschler. Gefangen wurde die Zwergspinne beim Absuchen/Aussieben von trockener Erde unterhalb der Arbeits- und Stellflächen. (Foto: M. Unruh, 15. Mrz. 2020)

Fig. 1: First location in Germany of Erigone dentosa in the cold house of the nursery. The spider was caught while searching/sieving dry soil fractions below the storage areas. (photo: M. Unruh, 15. Mar. 2020)

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Abb. 2:

Ungenutzte und verbrachte Partien im Außengelände der Gärtnerei. Im umfriedeten Areal in der Bildmitte wurden Fallen im April und Mai ausgebracht. (Foto: M. Unruh, 30. Apr. 2020)

Fig. 2: Unused and fallow areas in the outdoor area of the nursery. Traps were installed in April and May within the enclosed area. (photo: M. Unruh, 30. Apr. 2020)

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Abb. 3:

Nicht mehr genutztes Gewächshaus innerhalb des Gartenbetriebes im Übergang zu den Außenanlagen mit unbefestigtem Wirtschaftsweg. Unterhalb der Betonborte und rechts der Fahrspur wurden ebenfalls Bodenfallen ausgebracht. (Foto: M. Unruh, 30. Apr. 2020)

Fig. 3: Unused cold house within the nursery with a view to the outdoor area. Traps were also placed below the border and at right of the footpath. (photo: M. Unruh, 30. Apr. 2020)

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Ergebnisse

  • Erigone dentosa O. Pickard-Cambridge, 1894 (Abb. 4a-d, 5) Deutscher Namensvorschlag: Amerikanische Glückspinne

  • Material. DEUTSCHLAND, Sachsen-Anhalt, Zeitz, Steinsgraben 30, Gärtnerei, leg. Unruh, 51,04768°N, 12,13557°O (WGS 84), 160 m über NHM; 1 ♂, 3 ♀♀, 29. Feb. 2020, Kalthaus, det. K.-H. Kielhorn; 1 ♀, 23.–30. Apr. 2020, Freiland, det. Unruh; 5 ♂♂, 2 ♀♀, 14. Sep. 2020, Kalthaus, det. Unruh.

  • Je zwei Männchen und Weibchen werden in der Referenzsammlung Webspinnen Sachsen-Anhalt des Zentralmagazins Naturkundlicher Sammlungen (ZNS) der Martin-Luther-Universität in Halle (Zoologisches Institut) aufbewahrt. Die anfängliche Artbestimmung übernahm dankenswerterweise Karl-Hinrich Kielhorn (Berlin), ihm lag Vergleichsmaterial von E. dentosa aus Spanien und Portugal vor.

  • Am 29. Feb. 2020 gelang der Erstnachweis von Erigone dentosa mit vier Exemplaren in einem Kalthaus der Gärtnerei. Im Außenbereich (Abb. 2) wurde ein ♀ von E. dentosa im Fangzeitraum vom 23. bis 30. Apr. 2020 mit Bodenfallen nachgewiesen. Handaufsammlungen und Siebfänge am 14. Sep. 2020 an bisher unbeachtet gebliebenen Stellen innerhalb der Kalthäuser erbrachten weitere sieben Exemplare von E. dentosa.

  • Die von 2002 bis September 2020 gefangenen Spinnenund Weberknechtarten in der Gärtnerei zeigt Tab. 1 (zwei der Arten nicht im Kalthaus, sondern im Warmhaus).

  • Abb. 4:

    Erigone dentosa (aus Norwegen). a. Epigyne ventral; b. Vulva dorsal; c. Patella des Pedipalpus retrolateral; d. Palpus mit Tibia retrolateral (Zeichnungen: H. Løvbrekke)

    Fig. 4: Erigone dentosa (from Norway). a. epigyne ventral view; b. vulva dorsal view; c. palpal patella retrolateral view; d. pedipalp with tibia retrolateral view (drawings: H. Løvbrekke)

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    Abb. 5:

    Dorsaler Habitus eines Männchens von Erigone dentosa aus Zeitz (Sachsen-Anhalt) (Foto: A. Stark, 14. Sep. 2020)

    Abb. 5: Dorsal habitus of a male of Erigone dentosa from Zeitz (Saxony-Anhalt, Germany) (photo: A. Stark, 14. Sep. 2020)

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    Tab. 1:

    Spinnen und Weberknechte in der Gärtnerei Pitzschler, Steinsgraben 30 in Zeitz, Nachweise 1999–2020 (Nachweise bis 2014 auch in Unruh 2016). Grau = Weberknechte, * = Neozoon

    Tab. 1: Spiders and harvestmen from the plant nursery Pitzschler, Steinsgraben 30 in the city of Zeitz, records 1999–2020 (records until 2014 also in Unruh 2016). Grey = harvestmen, * = alien species

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    Continued

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    Diskussion

    Erigone dentosa ist eine Zwergspinnenart nearktischer Herkunft, die nach Buckle et al. (2001) im Westen der Vereinigten Staaten (Arizona, Kalifornien, Oregon, Utah, Washington, Wyoming), im Westen Kanadas (Alberta, British Columbia) sowie in den mittelamerikanischen Ländern Mexiko und Guatemala beheimatet ist. Ovtcharenko et al. (2014) fanden sie auch im Staat New York. Sie erreichte wahrscheinlich im ersten Dezennium des 21. Jahrhunderts Europa. Kekenbosch & Baert (2013) veröffentlichten den Erstnachweis aus Belgien. Auch aus Norwegen (seit 2015, Fjellberg in Oger 2020), Dänemark (Lissner & Scharff 2019) und Frankreich (2018, Déjean in Oger 2020) sind Funde bekannt geworden. Arco et al. (2019) publizierten Funde von der Iberischen Halbinsel (Spanien 2016, Portugal 2018). In diesem Zusammenhang ist erwähnenswert, dass der Nachweis aus Oslo möglicherweise auf Importe der Firma „Luers Pflanzenhandel“in Westerstede nordwestlich von Bremen zurückzuführen ist (Oger 2020).

    Erigone dentosa war mit 12 Exemplaren in der Gärtnerei in Zeitz nachzuweisen und ist wahrscheinlich nicht erst kürzlich eingeschleppt worden. Entgegen der eingangs verfolgten Arbeitshypothese, die davon ausging, dass die Spinnen im Frühling die Gewächshäuser verlassen und sich im Freiland ansiedeln, hat sich herausgestellt, dass die Art auch in der warmen Jahreszeit keine Habitatwechsel vollzieht (nur ein Exemplar Ende April im Außenbereich).

    Gärtnereien sind neben Botanischen Gärten und den in den letzten Jahren entstandenen Tropenhäusern bevorzugte Biotope in Mitteleuropa von Neozoa unter den Spinnen (Bauer et al 2019, Blick et al. 2006, Jäger 2008, Kielhorn 2008, Sührig 2010, Kielhorn & Rödel 2011, Marriott 2012, Reiser 2013, Reiser & Neumann 2015, Nentwig 2015, Hänggi & Straub 2016, Unruh 2016, Šestákova et al. 2017). Mit den Transporten von Pflanzmaterial oder Substraten, die für die Kulturen bestimmter Arten benötigt werden, gelangen die „blinden Passagiere“zunächst in die Gewächshäuser, im Laufe der Zeit werden u. U. geeignete Habitate der Umgebung besiedelt. In den Gebäuden sind Umweltbedingungen (Temperatur, Luftfeuchte) zumindest über einen Teil des Jahres konstant, eine große Anzahl von Beutetieren wird den Prädatoren das ganze Jahr zur Verfügung stehen. Diese Attraktivität für Spinnenarten hat zur Folge, dass Gewächshäuser u.a. intensiver von Spezialisten untersucht werden (Kielhorn 2008, Hänggi & Straub 2016, Nentwig 2015). Durch beschleunigte Globalisierung nehmen Transporte von Pflanzenkulturen und Substrat/Gartenerde an Umfang und Entfernung zu (Altmann 2012, Nentwig 2015).

    Unter der Vielzahl der verschleppten und/oder verdrifteten Arten schafft es wahrscheinlich ein Bruchteil, innerhalb der etablierten Fauna zu reproduzieren und auf diese Weise vitale Populationen aufzubauen. Beispiele dafür sind Hasarius adansoni (Audouin, 1826), Mermessus trilobatus (Emerton, 1882), Uloborus plumipes Lucas, 1846 und jüngst auch die medizinisch relevante Steatoda nobilis (Thorell, 1875) (Bauer et al. 2019).

    Weitere Untersuchungen zur Entwicklung der Population in der Gärtnerei sind geplant, wobei künftige Untersuchungen die Pfade der Einschleppung über den Großhandel aufdecken sollten. Es wäre wünschenswert, wenn Untersuchungen in ähnlich strukturierte Gartenbetrieben in anderen Bundesländern durchgeführt werden könnten.

    Nach Informationen der Inhaberin der Gärtnerei (Fandrich mdl. Mitt. 7. Sep. 2020) wird der Großteil der gehandelten Pflanzen über Zukauf von Großhändlern aus den benachbarten Bundesländern Sachsen und Thüringen beschafft, eine Lieferung von Pflanzmaterial stammte vor wenigen Jahren aus den Niederlanden, Pflanzenart und Jahr waren nicht mehr zu ermitteln. Ein weiterer Pfad möglicher Einschleppung existiert durch die Überwinterung von Pflanzenkübeln in den Kalthäusern, die eingelagerten Stauden und Palmen stammen als Reisesouvenir aus verschiedenen Erdteilen; die Gärtnerei bietet diesen Service an.

    Bis auf weiteres gilt E. dentosa nach den Kriterien des BfN (Ludwig et al. 2009) unter Berücksichtigung des bisher einzigen Nachweises innerhalb Deutschlands als nicht etabliert. Es ist aber anzunehmen, dass die Art an weiteren Orten in Deutschland unerkannt vorkommt (z. B. im Raum Bremen, s. oben) und bald den Status „etabliert“erhalten kann.

    Mit E. dentosa sind sechs von 68 nachgewiesenen Spinnenarten und eine der drei Weberknechtarten Neozoa, wobei keine Trennung zwischen aktiv eingewanderten und solchen, deren Herkunft auf Verschleppung zurückzuführen ist, erfolgt (Tab. 1).

    Dank

    Karl-Hinrich Kielhorn danke ich für die Bestimmung von E. dentosa und für die vielfältige Unterstützung bei der Determination weiterer Spinnenarten inklusive Literaturhinweise, Sandra Fandrich, der Inhaberin der Firma „Blumen-Pitzschler“, für die Erlaubnis, Gewächshäuser und Außenanlagen zum Zweck der Untersuchungen auch in den Zeiten eingeschränkter Öffnungszeiten betreten zu dürfen, Harald Løvbrekke für die Erlaubnis, seine Zeichnungen verwenden zu dürfen und Andreas Stark für die kurzfristige Erstellung eines Fotos. Theo Blick wird für Literaturangaben und Hinweise zur Manuskriptfasssung herzlich gedankt.

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    Received: 1 August 2020; Accepted: 22 September 2020; Published: 30 September 2020
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